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Else-Funke-Stiftung als Sponsorin

Vorstand und Kuratorium der Else-Funke-Stiftung hatten bereits 2002 beschlossen, die Ausrichtung der 18. Weltkonferenz der International Federation of Social Workers (IFSW) insbesondere auch deshalb, weil diese 50 Jahre nach Gründung des IFSW wieder in Deutschland stattfinden sollte.

Der DBSH - Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. - war verantwortlich für die Durchführung und erarbeitete zusammen mit dem IFSW- Generalsekretariat Planung und Organisation der Konferenz, für die das Thema:

"Soziale Balance in einer Welt der Ungleichheit"

bestimmt worden war. Es sollte auf die inzwischen weltweite schleichende Unausgewogenheit in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit hingewiesen werden und Kolleginnen und Kollegen wurden eingeladen, weltweite verbindliche soziale Standards weiter zu entwickeln und an deren Umsetzung mitzuwirken.

Die inhaltliche Gestaltung und Themenstellung für die Arbeitsgruppen und Foren der Weltkonferenz zeigten im Vorfeld auf, dass damit der Anspruch und Stiftungszweck der EFS, - die professionelle Sozialarbeit angesichts der gegenwärtigen Bedingungen zu definieren, zu aktualisieren und zu stärken sowie berufliche Fort und Weiterbildung zu fördern, ihre Ergebnisse auszuwerten und der Öffentlichkeit bekannt zu machen- entsprochen wurde.

Die Vorarbeiten des IFSW -Organisationsteams in München waren umfangreich. Sie konnten u.a. mit den jährlichen Finanzzuweisungen von der EFS durchgeführt werden.

Nach vier arbeits- und ereignisreichen Tagen konnte die DBSH- Vorsitzende, Hille Gosejacob-Rolf, sie ist auch Kuratoriumsmitglied des EFS, zusammen mit der bisherigen Präsidentin und dem neu in München gewählten Präsidenten des IFSW die Konferenz mit weltweiter Tragweite für die Soziale Arbeit zu einem erfolgreichen Abschluss führen.

Das Organisationsteam unter Leitung von Gabriele Stark-Angermeier, DBSH-Landesverband Bayern, hatte hervorragende Arbeit geleistet. Die vielen Referenten in den rund 600 Einzelveranstaltungen sorgten für einen intensiven Erfahrungsaustausch und rege Kontaktpflege.

Die internationalen Teilnehmerinnen haben ihrer hohen Zufriedenheit mit viel Lob, auch für die ausgezeichnete Organisation, zum Ausdruck gebracht. Auch deutsche TeilnehmerInnen aller Altersgruppen, waren in großer Zahl erschienen. Gemeinsam mit den Gästen aus 80 Nationen nahmen sie an den Workshops und Foren, deren Inhalte stets mit dem Tenor der Konferenz abgestimmt waren.

Dem erklärten Ziel des IFSW und des DBSH sowie der EFS - die Professionalisierung der sozialen Arbeit und deren Unverzichtbarkeit über Sprachen und Nationalitäten zu fördern- konnte durch das vielseitige Angebot des Kongresses mit seinen Vorträgen und Workshops in hohem Maße entsprochen werden. Das Begleitprogramm verlieh dem "offiziellen Teil" einen würdigen und der gesamten Tagung einen "runden" harmonischen Rahmen.

Die EFS war mit einer Infotafel im Kongresszentrum vertreten. Ein Flyer mit Kurzinformationen über die Ziele und Möglichkeiten der Stiftung in deutscher und englischer Sprache wurde von vielen BesucherInnen zur Vertiefung der Gesprächsinformationen entgegengenommen.

Die Weltkonferenz war für die Soziale Arbeit sowie für die Teilnehmer aus aller Welt ein Erfolg. Dieser wird nachwirken und hoffentlich der Profession angesichts der wachsenden sozialen Verwerfungen in unserer Welt zu dem erforderlichen, gutem Ansehen verhelfen.

Die EFS sieht sich in ihrer Entscheidung, die Weltkonferenz gefördert zu haben, bestärkt. Der Berufsgruppe der SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen wurde hervorragend repräsentiert und mit umfänglichen Informationen ausgestattet sowie hoch motiviert in den beruflichen Alltag entlassen.

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